⛵ Jugendarbeit & Training
Die Jugend des Märkischen Seglervereins Brandenburg
Der Märkische Seglerverein bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Freizeit sinnvoll auf dem Wasser zu gestalten. Teamgeist, Technik und Taktik, alle Facetten des komplexen Sports sind Inhalt des wöchentlichen Trainings. Unter der Anleitung von ausgebildeten Trainern und Übungsleitern wird im Sommer ein Wassertraining organisiert, im Winter ergänzen Konditions- und Theorieeinheiten das Programm.
Darüber hinaus ist der Märkische Seglerverein Teil des Landesstützpunktes "Segeln" in Brandenburg an der Havel. Zusammen mit den anderen Beetzseevereinen wurde eine Trainingsgemeinschaft gebildet um effektiv in unterschiedlichen Könnens- und Altersstufen trainieren zu können. Es finden gemeinsame Lehrgänge im In- und Ausland zusammen mit anderen Seglern aus dem Land Brandenburg statt. Gemeinsam wird an Regatten teilgenommen.
Die Jüngstenausbildung erfolgt im Optimist Dinghy, erstes Ziel ist der Erwerb des Jüngstensegelscheins. Er berechtigt die Teilnahme an Regatten und spricht den jungen Seglern einen sicheren Umgang mit ihrem Segelboot zu. Doch auch im Jugendalter ist ein Einstieg in den Segelsport möglich und nicht unbedingt von Nachteil.
Ob einem dann das Messen mit anderen bei regionalen, nationalen oder auch internationalen Regatten und Meisterschaften reizt oder einfach nur das Segeln mit Freunden als Ausgleich zum Schulalltag, der MSVB unterstützt beides.
Die beste Jahreszeit für den Beginn einer Seglerkarriere ist der späte Frühling, wenn die Sonne schon wärmt und man den ganzen Sommer für viele Segelstunden vor sich hat.
Wer Lust und Laune hat, uns beim Training zu beobachten und eventuell selbst unter die Segler zu kommen, der meldet sich bei uns unter:
E-Mail: info@msvb.de
Unser Jugendobmann
Jannik Richter ist der Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen des MSVB. Er ist sowohl Anlaufstelle für alle Aktiven aber auch jene, die sich für den Segelsport interessieren.
Ausbildungsklassen im MSVB
DER OPTIMIST
Der Optimist ist mit rund 150.000 Optis weltweit eine der verbreitetesten Jugendklassen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Opti durch seine leichte Bedienbarkeit und hohe Sicherheit ein ideales Einsteigerboot für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre ist. Segeln kann jeder den Optimisten, der den Jüngstenschein besitzt. Dies ist der erste Segelschein, den man machen kann.
Voraussetzung für den Jüngstenschein ist nur der Freischwimmer und das Bestehen von theoretischer und praktischer Prüfung. Dies sollte allerdings kein Problem sein, da es in vielen Vereinen (natürlich auch im MSVB) Anfängerkurse gibt, wo den Kindern der Einstieg leicht gemacht wird.
Die Klassenvereinigung der Optis -DODV- hat konstant ca. 1400 Mitglieder und es werden eine ganze Menge Opti Regatten angeboten. Bei den Regatten wird zwischen zwei Gruppen unterschieden: Opti A und Opti B. Wenn man neu im Opti ist, startet man in "B". Man kann sich aber durch Sammeln von Punkten in Regatten für Opti A qualifizieren. In Opti A gibt es dann auch eine Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft, sowie eine EM und WM.
DER 420er
Der 420er wurde 1959 von Christian Maury entworfen und das erste Mal als Prototyp gesegelt. 1960 ging er in Produktion und es gab bereits im ersten Jahr 2500 registrierte Boote. Heute sind es weltweit mehr als 50000. Früher wurde der 420er hauptsächlich von Erwachsenen gesegelt, was sich aber mit der Einführung des Spinnakers und des Trapezes 1971 schlagartig änderte.
Die Anerkennung des 420ers durch die IYRU (heute ISAF) 1971 erhöhte die Popularität des 420ers nochmals, was auch bewirkte, dass die Preise immer höher wurden. So kostete ein 420er 1971 noch ca. 3200 DM (ungefähr ein Viertel vom heutigen Preis).
Die Klassenvereinigung der 420er heißt UNIQUA. Sie bringt vierteljährlich eine Zeitschrift namens "Echo" heraus, wo man die neuesten Infos rund um den 420er erfahren kann. Ein weiterer Pluspunkt für den 420er ist, dass seine Klassenvorschriften sehr oft erneuert werden, so dass der Vierzwo sich immer mit anderen Regattajollen messen kann, da er ihnen in nichts nachsteht.
News und Berichte der Jugend
MAZ-Sportlerwahl
Franziska Heinsohn segelt seit ihrer Kindheit auf dem Beetzsee und ist Mitglied unseres Vereins. Als Segelkader trainiert sie im Landesleistungs-Stützpunkt beim Segelclub Märkischer Adler Brandenburg.
Sie nahm mit guten, weitere Erfolge versprechenden Ergebnissen in ihrer Bootsklasse Laser Radial an großen nationalen und internationalen Regatten (Belgien, Holland, Kroatien und Portugal) teil und wurde 2013 Landesmeisterin.
Wir freuen uns, dass sie von der Märkischen Allgemeinen Zeitung als Kandidatin für die Wahl der Sportlerin des Jahres aufgestellt wurde und wünschen ihr viele Umfrage-Stimmen von den Lesern der MAZ!